Was kostet eine Handwerkerstunde?

Handwerksmeister Müller schüttelt mit dem Kopf. Es ist doch immer wieder das Gleiche. Konfrontiert Müller seine Kunden mit den Preisen, bekommt er von ihnen dauernd zu hören, dass Handwerker zu teuer sind. Der auf den ersten Blick vielleicht recht hohe Stundenverrechnungssatz gerät dabei immer wieder in den Brennpunkt der Kritik. Denn was viele Kunden nicht wissen: Der Stundenverrechnungssatz ist nicht gleich dem Stundenverdienst eines Handwerkers!

Er setzt sich vielmehr aus den Lohnzusatzkosten, den Gemeinkosten und dem Stundenlohn zusammen. Was dann noch übrig bleibt, ist der Gewinn. Berechnet ein Handwerker zum Beispiel eine Arbeitsstunde mit 44 Euro, so entfallen davon etwa 13 Euro auf den Stundenlohn, 11,74 Euro auf Lohnnebenkosten und 17,06 Euro sind Gemeinkosten. Dem Betrieb verbleiben unter dem Strich nur 2,20 Euro Gewinn.

Damit die Zusammensetzung des Stundenlohns für die Kundschaft kein unlösbares Rätsel bleibt, haben wir in einer pdf-Datei die wichtigsten Informationen hierzu zusammengefassts.
Unter dem Titel Wie viel kostet eine Handwerkerstunde? macht der Info-Flyer deutlich, wie sich der Stundenverrechnungssatz zusammensetzt und was genau in den Lohnzusatz- und Gemeinkosten enthalten ist.

Diese PDF-Datei können Sie sich auf der rechten Seite auf Ihren Rechner herunterladen, beliebig oft ausdrucken und an Ihre Kunden weitergeben. So erfüllt er gleich mehrere Funktionen: Er dient als Argumentationshilfe und schafft Verständnis bei den Kunden. Aber selbst im eigenen Handwerksbetrieb kann er zur Aufklärung nützlich sein.

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